Kathmandu

Bhaktapur

Trekking im Sagarmatha-Nationalpark und Besteigung des Gokyo Peak - 5.360 m

Das Himalaya in Nepal, da wo mit dem Mount Everest der hoechste Berg der Welt steht, das wollten wir auch unbedingt einmal sehen und erleben. 2 belgische Trekker erzaehlten uns beim Aufstieg zum Kilimanjaro 1995, dass Nepal das wohl schoenste Trekkinggebiet und Nepal ohnehin immer eine Reise wert sei.

Wir wollten uns selbst davon ueberzeugen und waehlten eine Tour in der Everest-Region aus. Da wir wie immer unter Zeitnot standen, sollte Beginn und Ende des Treks in Lukla und Ziel die Besteigung des 5.350 m hohen Gokyo Peak sein. Ueber 70 km Wegstrecke mit mehr als 4.500 Hoehenmeter Auf- und Abstieg lagen vor uns. Den genauen Tourenverlauf haben wir in der nebenstehenden Karte gelb gekennzeichnet.

Um zeitliche Risiken weitestgehend auszuschliessen, haben wir von Deutschland aus bei HIMATREK, wo wir auch erstklassig beraten wurden, folgende Leistungen gebucht:

- Transfers Flughafen KTM zum Hotel und zurueck

- Hotelzimmer fuer insgesamt 3 Uebernachtungen in KTM-Thamel

- Inlandsfluege Kathmandu-Lukla-Kathmandu

Auf eine Pauschaltour mit Guide und Traegern haben wir bewusst verzichtet, denn so konnten wir jederzeit nach Lust und Laune entscheiden, wo und wann wir waehrend der Trekkingtour uebernachten. Im Nachhinein hat sich dieser Entschluss als sehr positiv herausgestellt, denn wir waren wetterunabhaengig und konnten uns die schoensten Lodges am Platze aussuchen.

Mitarbeiter von HIMATREK und Thomas am Flughafen in Kathmandu

Die nepalesischen Mitarbeiter von HIMATREK nahmen uns nach unserer Ankunft ca. 14.30 Uhr wie vereinbart am Flughafen in Empfang und brachten uns in unser Mittelklassehotel ins Touristenviertel Thamel. Wir checkten unsere Ausruestung und liessen ueberfluessiges Gepaeck im Hotel.

Es folgte eine erste Erkundungstour in Thamel und uns war klar, dass wir hier gut und preiswert Essen und Trinken koennen. Sehr viel Zeit blieb allerdings nicht, denn HIMATREK holte uns bereits 4.30 Uhr im Hotel ab, um uns zum Flughafen zu fahren. Schliesslich war unser Flug mit Skyline Airways nach Lukla fuer 7.30 Uhr gebucht und man kann nie genau vorhersehen, wie lange bei diesen zum Teil chaotischen Verkehrsverhaeltnissen die Fahrt zum Flughafen dauert.Trotz einiger Wolkenfelder war die Sicht ausreichend und so hoben wir fast puenktlich ab. Da die Flugstrecke ja nur ca. 200 km betraegt, kamen uns die Riesen des Himalaya sehr schnell naeher. Das gelegentliche Durchruetteln der knapp 20 Passagiere in der Twin Otter machte das Ganze zu einem kleinen Abenteuer.

Lukla - Landebahn

Ein richtig grosses Abenteuer ist der Landeanflug auf Lukla. Da fliegst Du in einer Linkskurve um einen Berg herum und wunderst Dich, dass da sogar eine kleine geteerte Strasse mit Zebrastreifen ist. Als jedoch der Pilot in recht steilem Sinkflug direkt auf die Strasse zufliegt, wurde uns schlagartig klar, dass dies die Landebahn sein muss. Wir dachten uns nur, dass die Jungs den Job ja nicht zum ersten Mal machen. Der Pilot traf die Landebahn fast punktgenau am Anfang, begann mit der Vollbremsung und kam tatsaechlich rechtzeitig zum Stehen. Es ist hilfreich, dass die Bahn schaetzungsweise 12 % geneigt ist, denn die Gesamtlaenge betraegt nur ca. 450 m.

Lukla - Twin Otter nach der Landung

  Filmclip Gokyo Peak